Chronik

Erstgründung

Es war am 5. Mai des Jahres 1893, da erschien in der Kocherzeitung folgendes unter ‚Eingesandt vom Lande‘: „Wie aus dem Inseratenteil vom 4. Mai zu ersehen ist, findet am Sonntag, dem 7. Mai eine Versammlung in Abtsgmünd im Adler statt, welche bezweckt, einen Bienenzüchterverein und Obstbauverein für den Bezirk Aalen zu gründen.“

Die Vorarbeit und die Einladung zu dieser Veranstaltung stammten von Schullehrer Elsäßer aus Adelmannsfelden. Er führte auch den Vorsitz und hatte die Statuten entworfen, die er den 30 Teilnehmern zur Abstimmung vortrug. Der neu gegründete Verein erhielt den Namen „Bezirksverein für Bienenzucht und Obstbau“. Aus ihm ist später der Kreisobstbauverband entstanden.

 

Die Wahlen erbrachten folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender: Schullehrer Elsäßer aus Adelmannsfelden
Kassier: Postexpeditor Seidel aus Abtsgmünd
Ausschussmitglieder: Schultheiß Mühleisen aus Hohenstadt
  Schultheiß Heußler aus Adelmannsfelden
  Baumwart Angstenberger aus Abtsgmünd.

 

Das Eintrittsgeld betrug 50 Pfennig, der Jahresbeitrag ab 1894 60 Pfennig. Bei den Versammlungen musste jeweils ein Vortrag über Bienenzucht und ein Vortrag über Obstbau gehalten werden. Die doppelte Aufgabe des Vereins kam auch dadurch zum Ausdruck, dass die eine Hälfte der Mitglieder dem Württembergischen Landesverein für Bienenzucht und die andere Hälfte dem Württembergischen Obstbauverein beitrat. Die einen bezogen die „Bienenpflege“, die anderen den „Obstbaufreund“.

Auch in Ellwangen, Neresheim und Bopfingen wurden dann gleiche Bezirksvereine gegründet. Schon 1897 wagte sich der Verein an eine Obstausstellung, die im Dreikönig in Aalen stattfand. Ausgestellt war viel schönes Obst und sehr reichhaltig sowohl von der Stadt als auch vom Land beschickt. Schullehrer Elsäßer wurde 1899 nach Zell bei Esslingen versetzt, sodass Lehrer Hoyler von Wasseralfingen seine Nachfolge als Vorsitzender antrat. Schon 1902 wurde Schriftführer Lehrer Geiger aus Aalen zum 1. Vorsitzenden gewählt und damit auch der Sitz des Vereins nach Aalen verlegt.

Der Bezirksverein beschließt nun dem Königlichen Oberamt Aalen seitens des Bezirksvereins für Obstbau die Bitte zu unterbreiten, die Anstellung eines Oberamtsbaumwarts durch die Amtskorporation in tunlichster Bälde in die Wege zu leiten. Diese höfliche, aber auch eindringliche Bitte wurde rasch erfüllt, denn 1902 wurde Gärtner Schwarz zum Oberamtsbaumwart bestellt. Über Oberlehrer Geiger als 1. Vorsitzenden wird in den Analen berichtet, dass er mit viel Geschick und Gewandtheit, mit Fleiß und Energie den Verein leitete.

 

Im Jahr 1904 fand im Spritzenhaus in Aalen wiederum eine Ausstellung statt. Die Kocherzeitung berichtet darüber wie folgt: „Das Podium trug reichen Pflanzenschmuck, aus dessen dunklem Grün sich die Büsten Ihrer Majestäten des Königs und der Königin wirkungsvoll abhoben. In einer fast endlosen Reihe waren in 1500 Tellern die verschiedensten Obstsorten ausgestellt. Oberamtsbaumwart Schwarz hatte in 180 Tellern, die Stadtgemeinde Aalen in 70 Tellern und die Gutsverwaltung Fachsenfeld in 50 Tellern ausgestellt.“

Am 1. Oktober fand die Eröffnung statt, zu der die Vertreter des königlichen Oberamts, die bürgerlichen Kollegien der Stadt Aalen und zahlreiche Vertreter der staatlichen und städtischen Behörden erschienen waren. Vorstand Geiger dankte in seiner Eröffnungsrede der Stadtverwaltung, den Gemeinden und Gutsverwaltungen für ihre Beiträge und dem Leiter der Ausstellung, Gärtner Schwarz. Zum Schluss brachte der Vorstand einen begeistert aufgenommenen Toast auf Seine Majestät König Wilhelm II und seine hohe Gemahlin, Königin Charlotte, aus. Die Ausstellung war gut besucht, allein am Sonntag erreichte die Besuchsziffer die Zahl „1000“. Es war eine wohlgelungene Ausstellung, eine glänzende Versammlung und ein Stück jener guten alten Zeit, die nicht wiederkehrt!

 

Auch in den nächsten Jahren ist reges Leben im Verein. An der Generalversammlung am 5. März 1905 nahm auch Oberamtmann Schlaich teil und gab in einer Ansprache seinen Sympathien für den Obstbau Ausdruck und versicherte dem Verein sein besonderes Wohlwollen und seine tatkräftige Unterstützung, worauf ihm Vorstand Geiger dankte und ein Hoch auf ihn ausbrachte. In diesem Jahr hat der Verein eine Holder-Obstbaumspritze zum Preis von 36,80 Mark angeschafft, die den Mitgliedern unentgeltlich zur Verfügung stand. 1906 hatte der Verein 148 Mitglieder, davon haben 80 die Bienenpflege und 79 den Obstbaumfreund gelesen.

Am 6. Dezember 1908 hielt Ökonomierat Dalm aus Aalen, der „Schöpfer“ der Aalener Obstanlagen, einen Vortrag über „praktische Erfahrungen im Obstbau in hiesiger Gegend“. Dabei erwähnte er, dass die Stadt Aalen im Jahr 1906 für 3500 Obstbäume 88 Ztr. Kainit, 88 Ztr. Thomasmehl, 120 Ztr. Düngerkalk gekauft und dafür 487 Mark aufgewendet habe. Im selben Jahr habe die Stadt 2741 Mark und 1907 den Betrag von 5609 Mark aus dem Obst erlöst. Das waren wirklich schöne Einnahmen für jene Zeit.

 

Wachsende Aufgaben bedingten eine Teilung des Vereins

Mit der Zeit aber wuchsen die Aufgaben sowohl auf dem Gebiet der Bienenzucht, als auch auf dem des Obstbaus. Die Zeit bei den Versammlungen war immer zu kurz, um beiden Vereinen gerecht zu werden. Hatten die Bienenzüchter den ersten Vortrag, so waren die Obstbauern im Nachteil und umgekehrt. So wurde in einer Versammlung im Rad in Aalen am 8. Oktober 1912 die Trennung der beiden Vereine beschlossen. Der Obstbauverein wurde vom „Landwirtschaftlichen Verein“ unter Führung von Oberamtmann Richter, übernommen und weitergeführt.

 

Kriegs- und Nachkriegsjahre brachten schweren Rückschlag

Bald aber kamen der erste Weltkrieg und die Nachkriegszeit mit Inflation. Diese schlimmen Zeiten brachten auch dem Obstbauverein einen schweren Rückschlag. Die Ortsvereine in den Städten und größeren Gemeinden lebten so recht und schlecht weiter, Vorstände und Vertrauensleute waren zu den Waffen gerufen. Die kleinen Ortsvereine schliefen ein oder hörten ganz auf zu bestehen. Oberamtsbaumwart Kugler versuchte nach dem Krieg in eifriger Arbeit die Ortsvereine wieder aufzurütteln und teilweise auch wieder neu zu gründen.

Einen entscheidenden Auftrieb brachte das Jahr 1928, als Obstbauinspektor Bertele sein Amt im Bezirk antrat und die Arbeit Kuglers fortsetzte. Mit den besten Kenntnissen im Obstbau ausgerüstet und mit jugendlichem Eifer betreute er die noch bestehenden Ortsvereine, die eingeschlafenen erweckte er aus ihrem Dornröschenschlaf, den bereits verschiedenen hauchte er neues Leben ein.

 

Auflösung – dann Eingliederung in die Kreisbauernschaft

Leider sollte diese segensreiche Arbeit nicht lange dauern. 1933 übernahm der Nationalsozialismus die Regierung und die Obstbauvereine wurden aufgelöst. Erst im Jahr 1936 durften wieder Obstbauvereine gegründet werden, wurden aber in die Kreis- und Ortsbauernschaften eingegliedert. Der Bezirksobstbauverein Aalen zählte 1937 1800 Mitglieder.

 

Als Kreisfachwarte waren zuständig:

für Oberamt Aalen: Gutsbesitzer W. Hahn, Neubronn
für Oberamt Ellwangen: Landwirt Gloning, Zöbingen
für Oberamt Neresheim: Reg. Verm. Rat Benedikter, Bopfingen

 

Die drei Oberämter wurden 1938 zum Kreis Aalen zusammengelegt. Durch den 2. Weltkrieg und seinen Folgen erlebten die Obstbauvereine erneut einen schweren Rückschlag.

 

Neugründung nach dem 2. Weltkrieg

Erst 1946 konnte Kreisobstbauinspektor Bertele wieder mit seiner Tätigkeit beginnen. In zahlreichen Versammlungen baute er die Ortsvereine wieder auf, so dass man am 17. Mai 1947 in der Eintracht in Aalen einen neuen Verein gründen konnte, der den ganzen Kreis umfasste und den Namen „Kreisobstbauverband Aalen“ erhielt.

 

Aus den Wahlen ging folgende Vorstandschaft hervor:

1. Vorsitzender: Wilhelm Rothweiler, Aalen
2. Vorsitzender: Reg. Verm. Rat Benedikter, Bopfingen
Geschäftsführer: Mack, Wasseralfingen
Kassier: Julius Wiedmann, Aalen

 

Aus dem Protokoll der Gründungsversammlung geht hervor, dass Landrat Dr. Huber verspricht, den Bedürfnissen der Baumwarte entgegenzukommen in Bezug auf Beschaffung von Fahrrädern und Reifen.

1949 wurden im Kreisverband Aalen 2537 Mitglieder in 48 Ortsvereinen registriert. Ein deutliches Zeichen dafür, wie wichtig in den Nachkriegsjahren die Selbstversorgung mit Obst und Gartenerzeugnissen für die heimische Bevölkerung war. In diesem Jahr, wurden laut Protokollen die Düngemittel knapp und mussten daher kontingentiert werden.

Da Vorsitzender Rothweiler krankheitshalber sein Amt nach zwei Jahren abgeben musste, übernahm Herr Bertele vorübergehend von 1948 bis 1950 den Vorsitz. 1950 wurde Rektor Hagenmüller zum Vorstand gewählt und hatte dieses Ehrenamt bis 1959 inne.

Im Winter 1949/50 wurde eine Pflichtspritzung der Obstbäume im Kreis Aalen in 65 Gemeinden durchgeführt, 100.000 kg Obstbaumkarbolineum wurden gebraucht. Der Erfolg sei durchschlagend gewesen! Im Oktober 1950 fand in Ellwangen die erste Kreisobstausstellung nach dem Krieg statt, an der sich 44 Aussteller mit 828 Obststeigen beteiligten. Der Ellwanger Ortsverein konnte dabei sein 50-jähriges Bestehen feiern.

Sehr viel erstklassiges Obst war ausgestellt und zahlreiche Preise konnten verteilt werden. Die Ausstellung war für den Kreisverband ein voller Erfolg! Im gleichen Jahr hat sich der Kreisverband auch an der Bundesobstausstellung in Stuttgart beteiligt und erhielt einen 1. Preis und eine silberne Medaille.

 

In den folgenden Jahren 1951 bis 1953 führte Direktor Seitzer vom Landesverband Stuttgart in 15 Gemeinden Vortragsserien durch. Dabei konnten die Obstbauern durch die bekannt trefflichen und mit Humor gewürzten Ausführungen viele wertvolle Anregungen für die Betreuung ihrer Obstanlagen mit nach Hause nehmen.

Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Kreisverbandes im Jahr 1953 wurde am 20. September ein Kreisobstbautag mit Ausstellung in der Eintracht in Aalen abgehalten. Als Gäste waren Landrat Dr. Huber und OB Dr. Schübel anwesend, die beide in Ansprachen ihr großes Interesse am Obstbau bekundeten. Dem Kreisverband gehörten weiterhin 48 örtliche Obstbauvereine an mit 1800 Mitgliedern.

In den Jahren 1954 bis 1960 wurden 5 Kreisobstbautage mit Ausstellungen durchgeführt. 1959 erfolgte eine Umbenennung und Eintragung im Vereinsregister als „Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine Aalen e.V.“

Durch den Tod von Rektor Hagenmüller im Jahr 1959 mussten 1960 Neuwahlen durchgeführt werden. Dabei wurde Landwirtschaftsdirektor Christ von Aalen zum 1. Vorsitzenden gewählt. Herr Christ wirkte noch bis zu seinem Tod im Vorstand als Ehrenvorsitzender mit.

 

Beim Kreisobstbautag im Oktober 1962 in Ellwangen, der sich durch eine großartige Ausstellung von heimischem Qualitätsobst und einen außerordentlich starken Besuch auszeichnete, führte Landrat Dr. Huber aus, dass er besonders auch gekommen sei, um Kreisobstbauinspektor Bertele in aller Öffentlichkeit zu danken für seine Pionierarbeit auf dem Gebiet des Obstbaues. Da Bertele im kommenden Jahr in den Ruhestand trete, sei es ihm ein herzliches Bedürfnis, dem bewährten Fachmann, dem der Aufbau und die Entwicklung in unserem Kreis zu verdanken sei, ein herzliches Dankeschön zu sagen. Er wünsche und hoffe, so meinte Dr. Huber, dass Herr Bertele als Geschäftsführer des Kreisobstbauverbandes Aalen noch recht lange mit seiner Erfahrung und seinem Idealismus den Obstbauern zur Verfügung stehen könne.

Als Nachfolger von Herrn Bertele sen. hat sein Sohn G. Bertele jun. 1963 seine Tätigkeit als Kreisfachberater für Obst- und Gartenbau aufgenommen. Ab 1963 wurden die Kreisobstbautage mit Ausstellungen in der Regel im 2-jährigen Turnus durchgeführt. Verbunden damit wurde die Verleihung der Preise an die Gemeinden aus dem Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“. Die blumengeschmückten Hallen und die Ausstellungen mit herrlichen Obst- und Gartenerzeug-nissen bilden so einen würdigen Rahmen für diese Preisverleihung. Es ist dies auch eine Würdigung der Leistungen der örtlichen Obst- und Gartenbauvereine, die sie zur Verschönerung ihrer Dörfer beitragen.

 

Anlässlich des Kreisobstbautages 1967 in Ellwangen wurde Herr Bertele sen. aufgrund seiner großen Verdienste für den Obstbau zum Ehrenmitglied sowohl des Landes- als auch des Kreisverbandes ernannt. Die Geschäftsführung gab Herr Bertele nun ab, sein Nachfolger war Eugen Kaufmann, Aalen.

1971 ist der langjährige 2. Vorsitzende Vetter verstorben. Für ihn wurde Karl Vöhringer aus Essingen gewählt. Neuer Geschäftsführer wurde Obstbaumeister Strecker.

Durch den steigenden Wohlstand in den 60-er und 70-er Jahren ist die Mitgliederzahl bis 1973 zum Tiefstand von 1100 Mitgliedern gefallen. Die Erzeugung von eigenem Obst und Gartenerzeugnissen wurde wohl angesichts des großen Angebotes aus aller Welt nicht mehr als wichtig angesehen. Auch die Zahl der Ortsvereine ist aufgrund der Gemeindereform auf 22 zurückgegangen. Freizeit und Gesundheitswelle erwirken starken Auftrieb.

 

Ab den 80-er Jahren, seit die Bundesbürger immer mehr Freizeit hatten und die Gesundheitswelle unsere Gesellschaft erfasste, ist die gesunde Betätigung im Garten und das selbsterzeugte gesunde Obst und Gemüse wieder gefragt. Die Nachfrage nach einem eigenen Garten nimmt daher zu.

Unsere Mitgliederzahlen sind daher auch rasch gestiegen, so dass wir 1985 die Zahl 2000 erreicht hatten und 1990 bereits 2440 Mitglieder bei 24 Ortsvereinen zu verzeichnen hatten. Mit zu dieser Steigerung hat auch beigetragen, dass seit 1978 Gartenbaumeister Anton Vaas aus Baldern die Tätigkeit als Kreisfachberater und als Geschäftsführer beim Kreisverband aufnahm. Durch seinen unermüdlichen Einsatz in den Ortsvereinen bewirkte er diese Mitgliedersteigerung und Neugründungen von Vereinen. Tatkräftig unterstützt wurde er dabei von Frau Elvira Kosak, die seit 1986 ebenfalls an der Beratungsstelle für Gartenbau und Landespflege beim Landratsamt tätig ist. So kann der Kreisverband im Jubiläumsjahr 1993 die stolze Zahl von über 3000 Mitgliedern bei 24 Vereinen aufweisen!

 

Die Vorstandschaft im 100-jährigen Jubiläumjahr 1993:

1. Vorsitzender: Dr. Heilig, Aalen-Wasseralfingen
2. Vorsitzender: Hermann Ott, Kirchheim
Beiratsmitglieder: Karl Wohlfrom, Bopfingen
  Kurt Gläss, Aalen
  Albert Christ, Aalen
  Franz Wagner, Ellwangen
  Anton Neumaier, Neresheim-Elchingen
  Karl Vöhringer, Essingen
  Siegfried Bittnar, Neresheim
  Karl-Heinz Scheufler, Jagstzell
Beratungsstelle für Gartenbau undLandespflege: Anton Vaas
Frau Kosak
 

 

Die Ortsvereine des Kreisverbandes mit ihren Vorsitzenden im Jahr 1993:

Aalen: Frieder Nussbaumer
Adelmannsfelden: Ruth Mayer
Bopfingen: Karl Wohlfrom
Elchingen: Anton Neumaier
Ellenberg: Alfons Lichtmaneker
Ellwangen: Franz Wagner
Essingen: Manfred Lieb
Hüttlingen: Konrad Rettenmaier
Jagstzell: Karl-Heinz Scheufler
Kerkingen: Manfred Uhl
Kirchheim: Paul Lutz
Lauchheim: Karl Maier
Lippach: Rosa Liesch
Neresheim: Siegfried Bittnar
Neubronn: Udo Wirth
Neuler: Hubert Kuhn
Ohmenheim: Irma Kurz
Rainau: Alois Wiedenhöfer
Rosenberg: Erhard Schimmele
Unterschneidheim: Josef Frick
Waldhausen: Helmut Reiger
Wasseralfingen: Kurt Gläss
Zipplingen: Johann Stempfle jr.
Zöbingen: Hans Gloning

 

Kreislehrgarten für Obstbau

Der Initiative von Herrn Vaas ist es auch zu verdanken, dass der Kreisverband am 22. Juni 1991 einen Obstlehrgarten auf dem Gelände des Kreiskrankenhauses Ellwangen unter der Anwesenheit von Landrat Dr. Winter und Herrn Volz, Leiter der Kranken-hausverwaltung, einweihen konnte. In den folgenden 2 Jahren nach der Einweihung wurde dieser Lehrgarten von 1.500 Besuchern, durch Obst- und Gartenbauvereine, Vereine der Gartenfreunde, Landfrauenvereine und Verbrauchervereinigungen aller Art sowie Schulklassen besichtigt. Hier wird umweltschonende und gesunde Obsterzeugung ohne Chemie praktiziert und demonstriert. Aber auch Sortenvergleiche, Bodenpflegeversuche und geeignete Kompostwirtschaft werden durchgeführt. Wir sind daher auch besonders stolz auf diesen Lehrgarten, der durch Zusammenarbeit der örtlichen Vereine und praktischen Einsatz erstellt werden konnte. Dem Landkreis und Herrn Verwaltungs-direktor Volz sind wir für die Überlassung des Geländes sehr dankbar. Dem Ortsverein Ellwangen und seinem Vorstand, Herrn Wagner, ist für die besondere Betreuung des Lehrgartens herzlich zu danken. Leider musste der Lehrgarten wegen Erweiterungsmaßnahmen an der Virngrundklinik Ellwangen nach einigen Jahren wieder aufgegeben werden.

 

Weitere Entwicklungen

Auch in den nun folgenden Jahren wurde durch die unermüdliche Arbeit von Anton Vaas die Sache des Obst- und Gartenbaus bei immer mehr Mitgliedern attraktiv und es entstanden neue Mitgliedsvereine.

 

Die Vorsitzenden des Kreisverbandes:

1. Schullehrer Elsäßer, Adelmannsfelden 1893 – 1899
2. Lehrer Hoyler, Wasseralfingen 1899 – 1902
3. Oberlehrer Geiger, Aalen 1902 – 1912
4. Oberamtmann Richter, Aalen 1912 – 1914
5. Oberamtsbaumwart Kugler, Aalen 1919 – 1928
6. Obstbauinspektor G. Bertele sen., Aalen 1928 – 1937
  Obstbauinspektor G. Bertele sen., Aalen 1946 – 1947
7. Wilhelm Rothweiler, Aalen 1947 – 1949
8. Obstbauinspektor G. Bertele sen., Aalen 1949 – 1950
9. Rektor Hagenmüller, Aalen 1950 – 1959
10. Reg. Landw. Dir. A. Christ, Aalen 1960 – 1979
11. Dr. Hermann Heilig, Wasseralfingen 1979 – 2000
12. Karl-Johann van Eeck, Rainau 2001 – 2016
13. Vorstandsgremium bestehend aus: seit 2017
  - Christiane Karger  
  - Franz Meyer  
  - Karl-Johann van Eeck  

 

Oberamtsbaumwarte (später Kreisfachberater):

1. Oberamtsbaumwart Schwarz 1902 – 1914
2. Oberamtsbaumwart Kugler 1919 – 1928
3. Obstbauinspektor G. Bertele sen. 1928 – 1937
4. Obstbauinspektor G. Bertele sen. 1946 – 1962
5. Obstbauinspektor G. Bertele jun. 1963 – 1985
6. Gartenbaumeister Anton Vaas 1985 – 2009
7. Kreisfachberaterin Christiane Karger seit 2010

 

Die Geschäftsführer des Kreisverbandes:

1. Schullehrer Geiger, Wasseralfingen 1899 – 1912
2. Herr Mack, Wasseralfingen 1947 – 1958
3. Obstbauinspektor Bertele sen., Aalen 1958 – 1967
4. Eugen Kaufmann, Aalen 1967 – 1971
5. Obstbaumeister Strecker, Aalen 1971 – 1977
6. Gartenbaumeister Anton Vaas, Baldern 1978 – 2008
7. Jürgen Hänle, Neubronn 2009 – 2015
8. Kreisfachberaterin Christiane Karger seit 2016

 

Kreisobstbautage und Ausstellungen:

1897 1. Obstbauausstellung Aalen  
1904 Obstbauausstellung Aalen  
1950 Kreisobstbautag, mit Ausstellung Ellwangen 50-jähriges Jubiläum Ellwangen
1950 Beteiligung an der Bundesobstbauausstellung Stuttgart  
1951 Kreisobstbautag mit Ausstellung Aalen  
1952 Kreisobstbautag mit Ausstellung Bopfingen  
1953 Kreisobstbautag mit Ausstellung Aalen 60-jähriges Jubiläum Kreisverband
1954 Kreisobstbautag mit Ausstellung Ellwangen  
1955 Kreisobstbautag mit Ausstellung Aalen 25-jähriges Jubiläum Aalen
1956 Kreisobstbautag mit Ausstellung Aalen  
1958 Kreisobstbautag mit Ausstellung Bopfingen  
1960 Kreisobstbautag mit Ausstellung Wasseralfingen  
1962 Kreisobstbautag mit Ausstellung Ellwangen  
1963 Kreisobstbautag mit Ausstellung Bopfingen  
1965 Kreisobstbautag mit Ausstellung Aalen  
1967 Kreisobstbautag mit Ausstellung Ellwangen  
1969 Kreisobstbautag mit Ausstellung Wasseralfingen 50-jähriges Jubiläum Wasseralfingen
1971 Kreisobstbautag mit Ausstellung Lauchheim 25-jähriges Jubiläum Lauchheim
1973 Kreisobstbautag mit Ausstellung Bopfingen  
1975 Kreisobstbautag mit Ausstellung Ellwangen  
1978 Kreisobstbautag mit Ausstellung Aalen  
1980 Kreisobstbautag mit Ausstellung Kirchheim  
1982 Kreisobstbautag mit Ausstellung Waldhausen 50-jähriges Jubiläum Waldhausen
1986 Kreisobstbautag mit Ausstellung Hüttlingen  
1988 Kreisobstbautag mit Ausstellung Jagstzell  
1990 Kreisobstbautag mit Ausstellung Elchingen  
1992 Kreisobstbautag mit Ausstellung Neuler  
1993 Kreisobstbautag mit Ausstellung Waldhausen 100-jähriges Jubiläum des Kreisverbandes
und 60-jähriges Jubiläum Waldhausen
1997 Kreisobstbautag mit Ausstellung Lauchheim 50-jähriges Jubiläum Lauchheim
2000 Kreisobstbautag mit Ausstellung Ellwangen 100-jähriges Jubiläum Ellwangen
2003 Kreisobstbautag mit Ausstellung Kerkingen 25-jähriges Jubiläum Kerkingen
2008 Kreisobstbautag mit Ausstellung Waldhausen 75-jähriges Jubiläum Waldhausen
2012 Kreisobstbautag mit Ausstellung Kirchheim 75-jähriges Jubiläum Kirchheim
2016 Kreisobstbautag mit Ausstellung Adelmannsfelden 125-jähriges Jubiläum Adelmannsfelden
2018 Kreisobstbautag mit Ausstellung Rainau 125-jähriges Jubiläum Kreisverband

 

Die Vorstandschaft des KOGV im 125-jährigem Jubiläumsjahr 2018:

Vorsitzende: Christiane Karger    
  Franz Meyer    
  Karl-Johann van Eeck    
       
Kassier: Alfred Vetter, Lauchheim    
Schriftführer: Thomas Stier, Rosenberg    
Webmaster: Konstantin Schneele, Lauchheim    
       
Beiratsmitglieder: Maria Brenner, Rainau Stellvertreter: Waltraud Wettemann, Rainau
  Ewald Mailänder, Elchingen   Walter Borst, Elchingen
  Theresia Holzer, Lippach   Alois Bühlmeyer, Lippach
  Manfred Uhl, Kerkingen   Luzia Humpf, Zipplingen
  Hans Erwin Birzele, Neresheim   Zita Kaufmann, Neresheim
  Frank Roder, Wasseralfingen   Gerhard Gölz, Wasseralfingen

 

Die Ortsvereine des Kreisverbandes mit ihren Vorsitzenden im Jahr 2018:

Aalen: Bernhard Lessle
Adelmannsfelden: Hans-Jürgen Raps
Bopfingen: Renate Wörle
Elchingen: Walter Borst
Ellenberg: Reinhard Nickel
Ellwangen: Edgar Brenner
Essingen: Manfred Lieb
Hüttlingen: Franz Seibold
Jagstzell: Tobias Schneider
Kerkingen: Manfred Uhl
Kirchheim: Werner Wunder
Lauchheim: Alfred Vetter
Lippach: Renate Ladenburger
Neresheim: Luitgard Mahringer
Neubronn: Jürgen Hänle
Neuler: Bertram Mebert
Ohmenheim: Eugen Freihart
Rainau: Maria Brenner
Rosenberg: Thomas Stier
Stödtlen-Wört: Margit Münz
Tannhausen: Herbert Reschke
Unterschneidheim: Helmut Weiß
Waldhausen: Lothar Rausch
Wasseralfingen: Günter Eberhard
Zipplingen: Michaela Engelhart
Zöbingen: Karl-Josef Rupp
Fachwarte Aalen: Franz Seibold
  Maria Brenner
  Carmen Maier
Gartenfreunde Neunheim: Hubert Moser
Gartenfreunde Pfahlheim: Wolfgang Seckler
Gartenfreunde Schönenberg: Birgit Wolf